Cravojas Gewissen

Oktober 6th, 2008

Zur kurzen Erklärung vorweg, Cravoja ist ein Charakter, den ich in dem Forenrollenspiel “Milandan” gespielt habe,

Aussehen: Wenn man Cravoja betrachtet kommt einem unwiederruflich die Frage in den Kopf, welches Geschlecht dieses Wesen sein eigen nennt. Ein stämmiger Ork, muskelbepackt und 2 Meter groß. Sicher, sie hat auch eine üppige Oberweite, aber bei ihrer stämmigen, breiten Orkhaften Statur kann man dennoch nun wirklich nicht von weiblichen Formen sprechen. Ihre Augen sind strahlend blau und wären in einem hübschen Gesicht sicherlich wie Perlen reinen Wassers, aber so fallen sie natürlich kaum jemanden auf.

Charakter: Cravoja ist zusammengefasst dumm, plump und brutal. Wenn sie denkt das ihrem Geliebten Land, ihrem Gott oder irgendjemanden, der ihr gerade sympatisch ist, geschadet wird, schlägt sie gerne auch zu. Sie versucht immer das richtige zu tun und ist davon überzeugt, nur für Gerechtigkeit zu sorgen. Außerdem hällt sie sich selbst für hübsch und geht automatisch davon aus, das Männer sie einfach mögen müssen.
Soo… nun zur eigentlichen Geschichte. Wuwu und ich haben vor einer Weile eine Biologie-Geschichte genutzt sie zu schreiben.

Wuwus Teile sind in schwarz geschrieben, meine in lila

Cravoja sitzt im Wald an einem Baum und stopft Hühnchen in ihren Mund.

Da sieht sie plötztlich auf… sie erblickt den armen Geist des Huhns.

Erschrocken fährt sie zurück und lässt das Huhn los, so das sie es nur noch mit den Zähnen festhällt. Sie versucht den Geist zu packen. “Was ist das? ein Huhn-Geist? Den muss ich fangen!”

Das Huhn gackert wild und voller Zorn vor Cravojas Kopf herum. Als Cravoja bemerkt, dass man das Huhn nicht packen kann gerät es nur noch mehr in Rage.

“Dummes Vieh” fährt Cravoja den Geist an “Ich tu dir nix” fügt sie dazu und schlägt nach dem Geist.” 

Da kommen die beiden Hälften von Cravojas Gewissen hervor. Der ‘Engel Cravoja’ auf der rechten, der Teufel auf der linken Schulter. Da sagt der Engel: “Du musst das Huhn ins Jenseits begleiten, da du es gegessen hast, armes Ding.”

Der Teufel fährt empört zurück: “Was für ein Schwachsinn, du musst das Vieh irgendwie fangen, vielleicht lässt sich damit Geld machen.”

Da verpasst der Engel dem Teufel einen wohlgezielten Tritt und fängt wieder an Cravoja zu überreden: “Hör nicht auf ihn! Sieh nur was du dem Huhn angetahn hast. Das ist nicht gerecht.!” und zeigt auf das Hühnchen das immer noch in Cravojas Mund steckt.

Cravoja schaut verwirrt von einem zum anderen “Was im Namen Toromins??” fragt sie sich und packt das Engelchen. Das zappelt wild hin und her und ruft “Hey: Lass das, ich bin doch das Gute.” Cravoja grinst und betatscht das Engelchen amüsiert wie ein kleines Kind eine Barbie.

Die “Barbie” die vor ein paar Minuten für alles Gerechte und Gute stand, flucht, beisst und kratzt Cravoja die Hand auf. Natürlich bemerkt diese es nicht einmal und reißt noch etwas an ihren Gliedmaßen.

Das Teufelchen grinst währenddessen hämisch und kichert vor sich hin. “Immer noch gut und lieb? Simmmir zu, das hilft vielleicht.” Amüsiert klatscht es in die Hände.

Während Cravoja von ihrem eigenem Gewissen fasziniert ist, schnappt sich das Geisterhuhn ihre leiblichen Übbereste. Sie liegt neben ihnen und betrauert sich selbst.

Das Mädchen im Turm

September 25th, 2008

Ich presentiere eine Geschichte, spontan Geschrieben von Joey und mir, eine Kunststunde effektiv zu Kreatiefität nutztend.

Mein Teil des Werkes ist in Lila geschrieben, Joeys in schwarz.

In einem hohen Turm sitzt ein Mädchen und zieht dem Spiegel Grimassen.

Auf einmal lacht sie so schrill und laut über sich selbst, dass der Spiegel zerspringt.

Erschrocken fährt sie zurück und schreit auf. “Mein Spiegelbild hat den Spiegel zerschlagen! Das muss bestrafft werden” Sie sucht überall in allen Ecken nach ihm.

Kann ihr Spiegelbild aber nicht finden, da fällt ihr Blick auf ihren Schatten! “Da versteckst du dich also” Wie wild fängt sie an den Fußboden zu zerstören und die Bretter vom Laminat rauszureißen, weil sie denkt, dass ihr Spiegelbild sich dort versteckt. 

Damit ist sie auch lange beschäftigt, als der Schatten schließlich mittags unter ihr liegt zerstört sie auch den Boden direkt unter sich. Sie kann gerade noch “Oh, verdammt..” rufen bevor sie durch den Boden bricht und fällt…und fällt…und fällt…

…in einen untrirdischen Dungeon mit Monstern, Schatztruhen, usw. Im selben Moment, in dem sie den Boden erreicht und aufknallt schrillt eine Stimme von irgendwoher aus einem Lautsprecher: “Player “girl who destroyed the mirror” has arrived. Monsters got stronger. Player “girl who destroyed the mirror” lost 30HP!” Silence…

Verwirrt schaut sie sich um “WTF?” ruft sie und bemerkt, dass sie scheinbar im Internet gelandet ist und nur noch in Abkürzungen und Smilies sprechen kann. Statt darüber verwirrt zu gucken schreit sie aus voller Kraft “O, Punkt, kleines O” und schlägt sich direkt darauf erschrocken die Hand vor den Mund.

Zudem merkt sie, dass es einen Schimpfwortfilter gibt und jedesmal, wenn sie versucht zu fluchen ein “Peep” ihre Worte verschluckt. (Gedanken): <<Bin hier doch nicht inner peep-show oder? >> Scheinbar wurden ihre Gedanken gehört… “Wer bist’n du?” <<Fuck! (PEEP). Meine Gedanken sind whispers??!!>> “Was hast dun gedacht??”

Verwirrt schaut sie sich um <<WTF ist da? Ich bin nicht allein.. i.wer ist hier>> “Ähh…du bist in einem öffentlichen Dungeonroom, guck doch hin” Sie sieht eine Menge verschiedener Avatare auftauchen, manche sehen besonders sexy, andere hübsch aus, wieder andere sind einfach nur Tiere. Über den Köpfen dieser erscheinen Gedanken- und Sprechblasen und als sie verwirrt vor sich her murmelt, bemerkt sie wie auch aus ihrem Mund eine Blase ploppt.

“OMG” Total verblüfft und irgendwie weggetreten schaut sie der Blase nach und fixiert ihren Blick auf die grade entwischte “OMG”-Blase.

Fasziniert ruft sie immer wieder “BLUB”, bis sie ganz von “BLUB”–Blasen umhüllt ist. Darüber sind die anderen Chatter nicht gerade begeistert. Ein Avatar, das aussieht wie ein kleiner pinker Elephant und auf der Stirn “Chattadmin” stehen hat, kommt auf sie zu. “Spammer” erscheint als Blase aus seinem Mund, er holt aus und tritt sie so heftig, dass sie hinfällt und durch den Boden. Sie versucht sich noch an dem Schriftzug “KICKED”, der in der Luft erschienen ist festzuhalten, schafft das aber nicht.

Mit einem “Plopp” und von einer weißen Wolke umhüllt, die sich recht schnell wieder lichtet, erscheint sie wieder in ihrem Turmzimmer. Sie fällt bequem auf ihr Bett und starrt schockiert an ihre Decke. Sie steht auf und geht in ihrem Zimmer umher, da fällt ihr Blick wieder auf die Scherben ihres Spiegels und ihre Wut auf ihr Spiegelbild flammt wieder auf. Sie dreht sich, erblickt wieder ihr Loch im Boden…

“Dich krieg ich noch”… Sie geht darauf zu und springt…

Schuh!!

August 9th, 2008

Man könnte meinen „Schuh“ wäre ein Ägyptischer Gott oder der Name eines chinesichen Offiziers. Aber in der Tat ist es eher die Bezeichnung für die Rassenreiche Gattung der fußsohlenschützenden Kleidungsstücke.

Über einen Vertreter dieser außergewöhnlichen Art, möchte ich jetzt erzählen. Es ist eine Geschichte voller tragik und dramatik, aber ich bitte dennoch ruig zu bleiben und die Sicherheitsgurte während des Lesens nicht zu lösen. Eltern haften für ihre Kinder.

Es war einmal vor vielen Jahren gegeben, dass Heiligabend auf die Nacht vor Ostern fiel. Das brachte Verwirrung in die Wirtschaft der gesamten Welt. Die Schokoladenosterhasenherrsteller beschimpften die Gummibärchenweihnachtsmannerzeuger, sie würden ihnen das Geschäft kaputt machen. Aus Verdrauss produzierten diese deswegen Statt Weihnachtsmännern Weihnachtlakritzshasen, oder wie sie manche nannten Lakritztweihnachtshasenmänner.

Auch die Bürger waren über die Lösung sehr erfreut, weil sie so stadt 2, nur 1 Süßigkeitennaschfigur kaufen mussten. Allerdings stellte sich die doch schnell als weniger optimal heraus, wenn auch erst nachdem die Osterhasenfabriken schließen mussten. Die Weihnachtshasen klagten, dass ihre Ohren unter den großen Mützten weh taten und sie mit ihren Pfoten den Sack nicht tragen konnten vor dem obersten Gerichtshof.

Die Welt war im Chaos. Überall überlaufende geschlossene Schokoladenbergwerke und Vulkane. Überall weinende Kinder, die sich an Schokolade überfressen hatten und sich vor Bauchweh krümmten. Die Welt vorderte nach einem Helden und schließlich, als es auch den Göttern der Religionen zu dumm wurde berieten sie, was zu tun währe. Sie schrieben kleine Zettelchen mit Leuten die für die Anstellung als Held in Frage kamen. Und das Los entschied für: Schuh

Aber wer oder was war „Schuh“, eine Brieftaube aus frisch gebackenem Brot, so zu sagen eine Frischbrotbrieftaube (sehr problematisch, weil sie sich ständig selbst aufessen wollte, und nur durch eine Halskrause daran gehindert werden konnte) wurde ausgesannt. Die fand auch bald ein Internetcaffee und schaute bei Wikipedia nach.

Als die Nachricht zu den Göttern drang entschieden sie und santen eine Botschaft zu einem mutigem Schuh aus der Gegend von Unordnung in dem Lande Schrank. Der konnte sie zwar nicht lesen, ohne Augen und konnte auch nichts tun, ohne Verstand, aber dennoch wurde er zum Größten Helden unter allen Kleidungsstücken und Gummibärchen. Diese zogen dann auch in den 3 Jahre währenden Krieg zwischen Fruchtgummi und Schokolade und stellten die Ordnung wiede her.

….so und erinnere mich wer, dass ich nie wieder eine Geschichte schreibe wenn ich hunger habe, danke xp

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