Schuh!!
August 9th, 2008
Man könnte meinen „Schuh“ wäre ein Ägyptischer Gott oder der Name eines chinesichen Offiziers. Aber in der Tat ist es eher die Bezeichnung für die Rassenreiche Gattung der fußsohlenschützenden Kleidungsstücke.
Über einen Vertreter dieser außergewöhnlichen Art, möchte ich jetzt erzählen. Es ist eine Geschichte voller tragik und dramatik, aber ich bitte dennoch ruig zu bleiben und die Sicherheitsgurte während des Lesens nicht zu lösen. Eltern haften für ihre Kinder.
Es war einmal vor vielen Jahren gegeben, dass Heiligabend auf die Nacht vor Ostern fiel. Das brachte Verwirrung in die Wirtschaft der gesamten Welt. Die Schokoladenosterhasenherrsteller beschimpften die Gummibärchenweihnachtsmannerzeuger, sie würden ihnen das Geschäft kaputt machen. Aus Verdrauss produzierten diese deswegen Statt Weihnachtsmännern Weihnachtlakritzshasen, oder wie sie manche nannten Lakritztweihnachtshasenmänner.
Auch die Bürger waren über die Lösung sehr erfreut, weil sie so stadt 2, nur 1 Süßigkeitennaschfigur kaufen mussten. Allerdings stellte sich die doch schnell als weniger optimal heraus, wenn auch erst nachdem die Osterhasenfabriken schließen mussten. Die Weihnachtshasen klagten, dass ihre Ohren unter den großen Mützten weh taten und sie mit ihren Pfoten den Sack nicht tragen konnten vor dem obersten Gerichtshof.
Die Welt war im Chaos. Überall überlaufende geschlossene Schokoladenbergwerke und Vulkane. Überall weinende Kinder, die sich an Schokolade überfressen hatten und sich vor Bauchweh krümmten. Die Welt vorderte nach einem Helden und schließlich, als es auch den Göttern der Religionen zu dumm wurde berieten sie, was zu tun währe. Sie schrieben kleine Zettelchen mit Leuten die für die Anstellung als Held in Frage kamen. Und das Los entschied für: Schuh
Aber wer oder was war „Schuh“, eine Brieftaube aus frisch gebackenem Brot, so zu sagen eine Frischbrotbrieftaube (sehr problematisch, weil sie sich ständig selbst aufessen wollte, und nur durch eine Halskrause daran gehindert werden konnte) wurde ausgesannt. Die fand auch bald ein Internetcaffee und schaute bei Wikipedia nach.
Als die Nachricht zu den Göttern drang entschieden sie und santen eine Botschaft zu einem mutigem Schuh aus der Gegend von Unordnung in dem Lande Schrank. Der konnte sie zwar nicht lesen, ohne Augen und konnte auch nichts tun, ohne Verstand, aber dennoch wurde er zum Größten Helden unter allen Kleidungsstücken und Gummibärchen. Diese zogen dann auch in den 3 Jahre währenden Krieg zwischen Fruchtgummi und Schokolade und stellten die Ordnung wiede her.
….so und erinnere mich wer, dass ich nie wieder eine Geschichte schreibe wenn ich hunger habe, danke xp
Die Suche nach der Ferbedienung
August 1st, 2008
Wer kennt das nicht, wenn etwas plötztlich verschwunden ist, man weiß genau wo es sein müsste, nur leider ist es genau da nicht… besonders shclimm ist es wenn dieser Gegenstand die Fernbedinung ist.
Es gibt kaum etwas schlimmeres als zur Werbung hin oder zu einer grausam dummen Sendung nich ausschalten zu können ohne sich zu bewegen, hier ein Beispielfall den ich eben erlebt habe:
Ich liege gemütlich auf meinem Sofa und denke an nichts böses, als plötztlich die Werbung beginnt. Völlig geschockt von der anscheinenden notwendigkeit Babybrei zu kaufen, obwohl ich doch überhaupt keine Kinder habe, beginnt meine Suche nach der Fernbedienung. Aber rechts lag sie nicht! Links lag sie nicht! Aber wo konnte sie nur sein. In der Werbung schaffte ein kleiner Junge es erstaunlicherweise “Mama” zu sagen, weil er eine bestimmte Windel an hatte. Das erstaunte mich. Es dauerte eine Weile, bis mir erneut einviel das ich keine Kinder habe. Ich fluchte ein wenig und raffte mich auf um diese verdammte Fernbedienung zu finden, ich suchte unterm sofa, ich suchte auf dem tisch, ich suchte sogar meine Schränke durch, aber nirgens war sie zu finden. Während mich die werbung fast davon überzeugt hätte teppich-reinigunsmittel zu kaufen (damit bekommt man sogar Rotweinflecken raus, hat diese Frau verkündet, und die hat so unglaublich erlich und lieb gelächelt), obwohl ich Laminatboden habe, verzweifelte ich.
Ich versuchte zu improvisieren und machte einfach die Bewegungen als hätte ich die Fernbedienung in der Hand, aber unverschämter Weise lachte mich der Fernseher nur aus und preiste für Grillwürstchen. Auch als ich mit der Nagellackentfernerflasche und der Tafel Schokolade knipste, blieb der Fernseher einfach an. Ich suchte nochmal rechts vom Sofa. Nichts. Links vom Sofa. Nichts. Kurz überlegte ich meine Faulheit zu überwinden und die 2 Meter zu gehen um am Gerät selbst den Knopf zu drücken, aber dann hätte die Fernbedinung ja gewonnen!! Sie würde das als Triumph verbuchen und sich in Zukunft weiterhin verstecken. Nein, das konnte ich nicht durchgehen lassen. Ich suchte erneut, während mir die Vorschauen fast die Tränen in die Augen trieben. Aber natürlich – vorher war es mir nicht bewusst gewesen – aber ich musste natürlich alle diese Sendungen gucken, diese genialen einzigartigen, intelligenten Ideen!
Liebesgeschichten, Kriminallserien, so einzigartig und ungesehen… wie konnte mir das vorher nicht auffallen. Das bestätigten auch ganz viele lächelnde Stimmen. Nach der gefühlten 57. Vorschau war es mir dann dennoch zu dumm und ich suchte weiter. Rechts, links, unten, oben, in den schränken, in der kaffeekanne, in den Schuhen, ich trank selbst die Colaflasche leer um sicherzugehen, dass sie sich nicht dort versteckt hatte, aber NICHTS, nirgens… ich war verzweifelt. Endlich machte ich mich nun doch auf die lange Reise zum Knopf direkt am Gerät, und schaffte es ihn zu drücken. Als ich mich erleichtert wieder auf das Sofa fallen ließ, sah ih direkt rechts von mir auf der Lehne fröhlich vor sich hingrinsend die Ferbedinung liegen…