1978
Oktober 8th, 2008
Meine Schwester hat mir ein paar alte Kalender mit wunderschönen Bildern geschenkt, die sie nicht mehr verwendet. Eben habe ich festgestellt das sie aus dem Jahre 1978 stammen…
das bringt mich ans schwärmen von guten alten Zeiten, solche Erinnerungsstücke sollte man immer aufbewahren. 1978… hach… mhmm… moment mal * geburtsurkunde rauskram * das war 12 jahre vor meiner Geburt, damals existierte ich vermutlich nicht mal als Gedankenexperiement!
Was soll man dazu sagen? 1978… und die drucken einfach schon Kalender, obwohl es mich noch nicht gibt, und dann auch noch hübsche mit Bildern von einem gewissen Walter Lindner. Walter Lindner… übrigens findet man wenn man in Wikipedia nach ihm sucht nur einen deutschen Diplomaten. Das scheint ein Komplott zu sein, denn die Bilder sind wirklich sehr gut. Da steckt bestimmt was dahinter… ganz sicher.
Theorie 1: Als die Menschheit bemerkte, dass sie so einen hübschen Kalender unmöglich vor meiner Gebrurt hätte entwerfen dürfen, haben sie den Maler beiseite geschafft und alle Kalender vernichtet. Doch durch einen Zufall der Hauptsächlich durch einen deffekten Durchlauferhitzter und eine Tafel bitterer Schokolade verursacht wurde, konnte dieser eine Kalender verschont werden und ist über viele Gefahren und Wege in die Hände meiner Schwester geraten.
Theorie 2: Diese Bilder bestehen in Wirklichkeit aus winzigen farbigen Binärcodes. Wenn man immer die Zahlen (0en und 1en) mit der selben Farbe anneinender fügt und dann alle entstanden Zahlen multipliziert, entsteht ein Rätsel. Wer dieses Rätsel lösen kann, entdeckt den Beweis für ausserirdisches Leben. Deshalb darf dieser Kalender niemals vernichtet werden, und eine geheime Organisation unter dem Decknamen „Pütztes Schuhputztdienst“ suchte einen sicheren Aufbewahrungsort. Und was ist wohl der sicherste Ort auf Erden? Richtig, der Dachboden einer alten Frau, die mit einem Besenstiel zuschlagen kann. Allerdings hatte die Organistion nicht die Intelligenz meiner Schwester bedacht, die sich ihren Weg auf den Dachboden mit ihrem Talent zum Treppensteigen bahnte. Sie erkannte allerdings nicht was sie vor sich hatte und gab den Kalender so achtlos an mich weiter.
Theorie 3: Dieser Kalender ist eigentlich ein zweidimensionales Wesen, mit der Rassenbezeichnung „Lindner“ und dem Namen „Walter“. Walter wollte schon immer beweisen dass es noch eine 3. Dimension gibt und hat herumexperiementiert. Als dabei eine Explosion von zweidimensionalen kleinsten Teilchen ein zweidimensionales schwarzes Loch erzeugten, wurde er hineingezogen. Als er bemerkte, dass er tatsächlich die Dimension gewächselt hatte, konnte er sich darüber leider nicht mehr freuen, weil seine Persöhnlichkeit und sein komplettes Ich nur noch aus Bildern bestanden: Er war zu einem Kalender aus dem Jahre 1978 geworden. Sein ganzes Leben verbringt nun jedes seiner Bilder damit darüber nachzudenken, warum genau dieses Jahr.
Cravojas Gewissen
Oktober 6th, 2008
Zur kurzen Erklärung vorweg, Cravoja ist ein Charakter, den ich in dem Forenrollenspiel “Milandan” gespielt habe,
Aussehen: Wenn man Cravoja betrachtet kommt einem unwiederruflich die Frage in den Kopf, welches Geschlecht dieses Wesen sein eigen nennt. Ein stämmiger Ork, muskelbepackt und 2 Meter groß. Sicher, sie hat auch eine üppige Oberweite, aber bei ihrer stämmigen, breiten Orkhaften Statur kann man dennoch nun wirklich nicht von weiblichen Formen sprechen. Ihre Augen sind strahlend blau und wären in einem hübschen Gesicht sicherlich wie Perlen reinen Wassers, aber so fallen sie natürlich kaum jemanden auf.
Charakter: Cravoja ist zusammengefasst dumm, plump und brutal. Wenn sie denkt das ihrem Geliebten Land, ihrem Gott oder irgendjemanden, der ihr gerade sympatisch ist, geschadet wird, schlägt sie gerne auch zu. Sie versucht immer das richtige zu tun und ist davon überzeugt, nur für Gerechtigkeit zu sorgen. Außerdem hällt sie sich selbst für hübsch und geht automatisch davon aus, das Männer sie einfach mögen müssen.
Soo… nun zur eigentlichen Geschichte. Wuwu und ich haben vor einer Weile eine Biologie-Geschichte genutzt sie zu schreiben.
Wuwus Teile sind in schwarz geschrieben, meine in lila
Cravoja sitzt im Wald an einem Baum und stopft Hühnchen in ihren Mund.
Da sieht sie plötztlich auf… sie erblickt den armen Geist des Huhns.
Erschrocken fährt sie zurück und lässt das Huhn los, so das sie es nur noch mit den Zähnen festhällt. Sie versucht den Geist zu packen. “Was ist das? ein Huhn-Geist? Den muss ich fangen!”
Das Huhn gackert wild und voller Zorn vor Cravojas Kopf herum. Als Cravoja bemerkt, dass man das Huhn nicht packen kann gerät es nur noch mehr in Rage.
“Dummes Vieh” fährt Cravoja den Geist an “Ich tu dir nix” fügt sie dazu und schlägt nach dem Geist.”
Da kommen die beiden Hälften von Cravojas Gewissen hervor. Der ‘Engel Cravoja’ auf der rechten, der Teufel auf der linken Schulter. Da sagt der Engel: “Du musst das Huhn ins Jenseits begleiten, da du es gegessen hast, armes Ding.”
Der Teufel fährt empört zurück: “Was für ein Schwachsinn, du musst das Vieh irgendwie fangen, vielleicht lässt sich damit Geld machen.”
Da verpasst der Engel dem Teufel einen wohlgezielten Tritt und fängt wieder an Cravoja zu überreden: “Hör nicht auf ihn! Sieh nur was du dem Huhn angetahn hast. Das ist nicht gerecht.!” und zeigt auf das Hühnchen das immer noch in Cravojas Mund steckt.
Cravoja schaut verwirrt von einem zum anderen “Was im Namen Toromins??” fragt sie sich und packt das Engelchen. Das zappelt wild hin und her und ruft “Hey: Lass das, ich bin doch das Gute.” Cravoja grinst und betatscht das Engelchen amüsiert wie ein kleines Kind eine Barbie.
Die “Barbie” die vor ein paar Minuten für alles Gerechte und Gute stand, flucht, beisst und kratzt Cravoja die Hand auf. Natürlich bemerkt diese es nicht einmal und reißt noch etwas an ihren Gliedmaßen.
Das Teufelchen grinst währenddessen hämisch und kichert vor sich hin. “Immer noch gut und lieb? Simmmir zu, das hilft vielleicht.” Amüsiert klatscht es in die Hände.
Während Cravoja von ihrem eigenem Gewissen fasziniert ist, schnappt sich das Geisterhuhn ihre leiblichen Übbereste. Sie liegt neben ihnen und betrauert sich selbst.