Das Mädchen im Turm
September 25th, 2008
Ich presentiere eine Geschichte, spontan Geschrieben von Joey und mir, eine Kunststunde effektiv zu Kreatiefität nutztend.
Mein Teil des Werkes ist in Lila geschrieben, Joeys in schwarz.
In einem hohen Turm sitzt ein Mädchen und zieht dem Spiegel Grimassen.
Auf einmal lacht sie so schrill und laut über sich selbst, dass der Spiegel zerspringt.
Erschrocken fährt sie zurück und schreit auf. “Mein Spiegelbild hat den Spiegel zerschlagen! Das muss bestrafft werden” Sie sucht überall in allen Ecken nach ihm.
Kann ihr Spiegelbild aber nicht finden, da fällt ihr Blick auf ihren Schatten! “Da versteckst du dich also” Wie wild fängt sie an den Fußboden zu zerstören und die Bretter vom Laminat rauszureißen, weil sie denkt, dass ihr Spiegelbild sich dort versteckt.
Damit ist sie auch lange beschäftigt, als der Schatten schließlich mittags unter ihr liegt zerstört sie auch den Boden direkt unter sich. Sie kann gerade noch “Oh, verdammt..” rufen bevor sie durch den Boden bricht und fällt…und fällt…und fällt…
…in einen untrirdischen Dungeon mit Monstern, Schatztruhen, usw. Im selben Moment, in dem sie den Boden erreicht und aufknallt schrillt eine Stimme von irgendwoher aus einem Lautsprecher: “Player “girl who destroyed the mirror” has arrived. Monsters got stronger. Player “girl who destroyed the mirror” lost 30HP!” Silence…
Verwirrt schaut sie sich um “WTF?” ruft sie und bemerkt, dass sie scheinbar im Internet gelandet ist und nur noch in Abkürzungen und Smilies sprechen kann. Statt darüber verwirrt zu gucken schreit sie aus voller Kraft “O, Punkt, kleines O” und schlägt sich direkt darauf erschrocken die Hand vor den Mund.
Zudem merkt sie, dass es einen Schimpfwortfilter gibt und jedesmal, wenn sie versucht zu fluchen ein “Peep” ihre Worte verschluckt. (Gedanken): <<Bin hier doch nicht inner peep-show oder? >> Scheinbar wurden ihre Gedanken gehört… “Wer bist’n du?” <<Fuck! (PEEP). Meine Gedanken sind whispers??!!>> “Was hast dun gedacht??”
Verwirrt schaut sie sich um <<WTF ist da? Ich bin nicht allein.. i.wer ist hier>> “Ähh…du bist in einem öffentlichen Dungeonroom, guck doch hin” Sie sieht eine Menge verschiedener Avatare auftauchen, manche sehen besonders sexy, andere hübsch aus, wieder andere sind einfach nur Tiere. Über den Köpfen dieser erscheinen Gedanken- und Sprechblasen und als sie verwirrt vor sich her murmelt, bemerkt sie wie auch aus ihrem Mund eine Blase ploppt.
“OMG” Total verblüfft und irgendwie weggetreten schaut sie der Blase nach und fixiert ihren Blick auf die grade entwischte “OMG”-Blase.
Fasziniert ruft sie immer wieder “BLUB”, bis sie ganz von “BLUB”–Blasen umhüllt ist. Darüber sind die anderen Chatter nicht gerade begeistert. Ein Avatar, das aussieht wie ein kleiner pinker Elephant und auf der Stirn “Chattadmin” stehen hat, kommt auf sie zu. “Spammer” erscheint als Blase aus seinem Mund, er holt aus und tritt sie so heftig, dass sie hinfällt und durch den Boden. Sie versucht sich noch an dem Schriftzug “KICKED”, der in der Luft erschienen ist festzuhalten, schafft das aber nicht.
Mit einem “Plopp” und von einer weißen Wolke umhüllt, die sich recht schnell wieder lichtet, erscheint sie wieder in ihrem Turmzimmer. Sie fällt bequem auf ihr Bett und starrt schockiert an ihre Decke. Sie steht auf und geht in ihrem Zimmer umher, da fällt ihr Blick wieder auf die Scherben ihres Spiegels und ihre Wut auf ihr Spiegelbild flammt wieder auf. Sie dreht sich, erblickt wieder ihr Loch im Boden…
“Dich krieg ich noch”… Sie geht darauf zu und springt…
nur eine Fragestellung
September 13th, 2008
„Schnallen sie sich an, schnallen sie sich an“ ertönt es aus den Lautsprechern, mechanisch. schäppernd. monoton. „Sonst können wir nicht starten, anschnallen ist zwingend erforderlich“ Gelangweilt. Gähnend. Ungeduldig.
Die Pinguine kratzten sich am Kopf, anschnallen? Sie gedachten der freien Flüge der restlichen Vögel und hatten bei ihnen nie einen Anschnallgurt wahrgenommen..
Schuh!!
August 9th, 2008
Man könnte meinen „Schuh“ wäre ein Ägyptischer Gott oder der Name eines chinesichen Offiziers. Aber in der Tat ist es eher die Bezeichnung für die Rassenreiche Gattung der fußsohlenschützenden Kleidungsstücke.
Über einen Vertreter dieser außergewöhnlichen Art, möchte ich jetzt erzählen. Es ist eine Geschichte voller tragik und dramatik, aber ich bitte dennoch ruig zu bleiben und die Sicherheitsgurte während des Lesens nicht zu lösen. Eltern haften für ihre Kinder.
Es war einmal vor vielen Jahren gegeben, dass Heiligabend auf die Nacht vor Ostern fiel. Das brachte Verwirrung in die Wirtschaft der gesamten Welt. Die Schokoladenosterhasenherrsteller beschimpften die Gummibärchenweihnachtsmannerzeuger, sie würden ihnen das Geschäft kaputt machen. Aus Verdrauss produzierten diese deswegen Statt Weihnachtsmännern Weihnachtlakritzshasen, oder wie sie manche nannten Lakritztweihnachtshasenmänner.
Auch die Bürger waren über die Lösung sehr erfreut, weil sie so stadt 2, nur 1 Süßigkeitennaschfigur kaufen mussten. Allerdings stellte sich die doch schnell als weniger optimal heraus, wenn auch erst nachdem die Osterhasenfabriken schließen mussten. Die Weihnachtshasen klagten, dass ihre Ohren unter den großen Mützten weh taten und sie mit ihren Pfoten den Sack nicht tragen konnten vor dem obersten Gerichtshof.
Die Welt war im Chaos. Überall überlaufende geschlossene Schokoladenbergwerke und Vulkane. Überall weinende Kinder, die sich an Schokolade überfressen hatten und sich vor Bauchweh krümmten. Die Welt vorderte nach einem Helden und schließlich, als es auch den Göttern der Religionen zu dumm wurde berieten sie, was zu tun währe. Sie schrieben kleine Zettelchen mit Leuten die für die Anstellung als Held in Frage kamen. Und das Los entschied für: Schuh
Aber wer oder was war „Schuh“, eine Brieftaube aus frisch gebackenem Brot, so zu sagen eine Frischbrotbrieftaube (sehr problematisch, weil sie sich ständig selbst aufessen wollte, und nur durch eine Halskrause daran gehindert werden konnte) wurde ausgesannt. Die fand auch bald ein Internetcaffee und schaute bei Wikipedia nach.
Als die Nachricht zu den Göttern drang entschieden sie und santen eine Botschaft zu einem mutigem Schuh aus der Gegend von Unordnung in dem Lande Schrank. Der konnte sie zwar nicht lesen, ohne Augen und konnte auch nichts tun, ohne Verstand, aber dennoch wurde er zum Größten Helden unter allen Kleidungsstücken und Gummibärchen. Diese zogen dann auch in den 3 Jahre währenden Krieg zwischen Fruchtgummi und Schokolade und stellten die Ordnung wiede her.
….so und erinnere mich wer, dass ich nie wieder eine Geschichte schreibe wenn ich hunger habe, danke xp
Die Suche nach der Ferbedienung
August 1st, 2008
Wer kennt das nicht, wenn etwas plötztlich verschwunden ist, man weiß genau wo es sein müsste, nur leider ist es genau da nicht… besonders shclimm ist es wenn dieser Gegenstand die Fernbedinung ist.
Es gibt kaum etwas schlimmeres als zur Werbung hin oder zu einer grausam dummen Sendung nich ausschalten zu können ohne sich zu bewegen, hier ein Beispielfall den ich eben erlebt habe:
Ich liege gemütlich auf meinem Sofa und denke an nichts böses, als plötztlich die Werbung beginnt. Völlig geschockt von der anscheinenden notwendigkeit Babybrei zu kaufen, obwohl ich doch überhaupt keine Kinder habe, beginnt meine Suche nach der Fernbedienung. Aber rechts lag sie nicht! Links lag sie nicht! Aber wo konnte sie nur sein. In der Werbung schaffte ein kleiner Junge es erstaunlicherweise “Mama” zu sagen, weil er eine bestimmte Windel an hatte. Das erstaunte mich. Es dauerte eine Weile, bis mir erneut einviel das ich keine Kinder habe. Ich fluchte ein wenig und raffte mich auf um diese verdammte Fernbedienung zu finden, ich suchte unterm sofa, ich suchte auf dem tisch, ich suchte sogar meine Schränke durch, aber nirgens war sie zu finden. Während mich die werbung fast davon überzeugt hätte teppich-reinigunsmittel zu kaufen (damit bekommt man sogar Rotweinflecken raus, hat diese Frau verkündet, und die hat so unglaublich erlich und lieb gelächelt), obwohl ich Laminatboden habe, verzweifelte ich.
Ich versuchte zu improvisieren und machte einfach die Bewegungen als hätte ich die Fernbedienung in der Hand, aber unverschämter Weise lachte mich der Fernseher nur aus und preiste für Grillwürstchen. Auch als ich mit der Nagellackentfernerflasche und der Tafel Schokolade knipste, blieb der Fernseher einfach an. Ich suchte nochmal rechts vom Sofa. Nichts. Links vom Sofa. Nichts. Kurz überlegte ich meine Faulheit zu überwinden und die 2 Meter zu gehen um am Gerät selbst den Knopf zu drücken, aber dann hätte die Fernbedinung ja gewonnen!! Sie würde das als Triumph verbuchen und sich in Zukunft weiterhin verstecken. Nein, das konnte ich nicht durchgehen lassen. Ich suchte erneut, während mir die Vorschauen fast die Tränen in die Augen trieben. Aber natürlich – vorher war es mir nicht bewusst gewesen – aber ich musste natürlich alle diese Sendungen gucken, diese genialen einzigartigen, intelligenten Ideen!
Liebesgeschichten, Kriminallserien, so einzigartig und ungesehen… wie konnte mir das vorher nicht auffallen. Das bestätigten auch ganz viele lächelnde Stimmen. Nach der gefühlten 57. Vorschau war es mir dann dennoch zu dumm und ich suchte weiter. Rechts, links, unten, oben, in den schränken, in der kaffeekanne, in den Schuhen, ich trank selbst die Colaflasche leer um sicherzugehen, dass sie sich nicht dort versteckt hatte, aber NICHTS, nirgens… ich war verzweifelt. Endlich machte ich mich nun doch auf die lange Reise zum Knopf direkt am Gerät, und schaffte es ihn zu drücken. Als ich mich erleichtert wieder auf das Sofa fallen ließ, sah ih direkt rechts von mir auf der Lehne fröhlich vor sich hingrinsend die Ferbedinung liegen…
in der Backfabrik..
Mai 29th, 2008
Frau: “Wieviel kosten die Brötchen?”
Verkäuferin: “steht drunter”
Frau: “Ja, aber was ist für die Körnerbrötchen?”
Verkäuferin: “Steht auf dem Schild, kosten 39 cent.”
Frau: “alle?”
Verkäferin: “unter den einzelnen Brötchen steht der Preis.”
Frau: “ich mein alle körnerbrötchen”
Verkäuferin: “die kosten gleich”
Frau: “aber die sind doch unterschiedlich groß”
Verkäuferin: “die gleichen kosten auch das gleiche”
Frau: “Werd ich von den Körnerbrötchen denn dick?”
Verkäuferin (lacht): “wenn sie 80 essen dann wohl schon”
Frau: “weiß nicht recht…”
Verkäuferin (lachend zu sich selbst): “…wie in versteckte Kamera”
Logik oder 1+2=75
Mai 13th, 2008
Manche Leute haben ein besonderes Talent dafür, selbst die einfachsten Dinge nicht zu verstehen. Grundlegende elementare Fakten der Mathematik und des Lebens können für diese Menschen wirkliche Probleme bereiten. Zu bedauern!
Die Sucht über grüne Ampeln zu gehen
April 13th, 2008
Ich weiß nicht, ob ihr das kennt: Man läuft in Gedanken daher, ohne der Straße oder der Umgebung im Allgemeinen ein hohes Maß an Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, und kommt an eine Kreuzung. Und weiterhin ohne einen Gedanken zu verschwenden, geht man automatisch über die Ampel, die grade grün ist. Das nur, weil die über die man eigentlich gemusst hätte rot ist und man warten müsste. Das Problem dabei ist nur das man jetzt auf 2 weitere Ampeln warten muss um dann endlich an der Stelle zu sein, an die man muss.
Aber diese Verpeiltheit es hat sich trotzdem gelohnt, schon alleine der Blicke wegen die die Leute einem zuwerfen, wenn man einmal komplett um die Kreuzung läuft.
Über grüne Ampeln zu gehen, macht unglaublich Spaß, keine Wartezeit, die es zu überbrücken gillt, fast wie eine Einladung.
Grade das sinnlose, braucht der Mensch manchmal. Er braucht es ab und zu über sich selbst zu lachen sich über sich selbst zu wundern. Ob dafür der Weg des geringsten Wiederstandes immer der beste ist, sei dahingestellt, aber im Falle einer grünen Ampel: jaaa
Mancher wird jetzt vielleicht anmerken, dass in den meisten Fällen auch das Ignorrieren einer roten Ampel nicht direkt zum Umfall führt. Das ignorrieren einer roten Ampel bringt tatsächlich weder die Ampel noch den Menschen um, höchstens jedes Geschöpf das sich geneigt fühlt, dem rot-gänger die Aktion nachzuahmen. Ich meine wen interessieren schon Regenwürmer, Katzten, Hunde oder Kinder…
Wintereinbruch zu Ostern
März 25th, 2008
Ich weiß, es ist zum Altagsphänomen verkommen, sich über die wechselnden Wetterverhältnisse zu wundern. Die ganze Welt kratzt sich am Kopf (daher auch der frühe Haarausfall bei so vielen Männern) und denkt sich je nach Internet-Versessenheits-Grad entweder „was zum…“ oder schlicht „WTF?“, was wohl neuerdings für „Wetter-Tiefpunkt-Fliege“ steht. Diese Art von Fliegen summt einem besonders gerne um die Ohren, sie sind wunderbar aufgeklärt über das Wetter in Tumbuktu und den merkwürdigen Schneefall in der Wüste Sahara. Einziges Gift, dass gegen die Viechers hilft, ist der Einwand, dass ihre Sonne vielleicht vom eigenen Fliegenkot verdunkelt wird. Beziehungsweise sind vielleicht sogar Diejenigen noch schlimmer, die sich damit rühmen, die Welt durch ihre High-Tech-Wasser-Aufwärm-Solaranlage zu retten und selbstzufrieden sich die Legimitation zur Kritik unterzeichnen.
Aber am schlimmsten ist das ganze wohl für die Christen. Diesen Beitrag weiterlesen… »
R.I.P. Gary Gygax
März 8th, 2008
Am 4. März 2008 ist eine Ära zuende gegangen. Sicherlich ist es jedem der Leser dieses Blogs bereits bekannt, dennoch bat mich die werte Herausgeberin, ein wenig journalistische Arbeit diesbezüglich zu leisten, weswegen ich nun auf die Hintergründe dieser Ära eingehen werde, von der Vorzeit berichte und eine kleine Prognose für die Zukunft wage.
Königin der Tief-Taucher
März 8th, 2008
Wochenlange Pixelarbeit und heute ist sie fertiggestellt, die sagenhafte, legendäre, Southparkanissche Königin der Tief-Taucher. Wenn ihr sie gut findet, baue ich sie als Maskotchen auf die Seite drauf, wenn ich mal Zeit und Lust habe. ^^
Ich weiß, es ist so gut gezeichnet, dass man es glatt für eine Fotographie halten könnte
, aber es ist kein Foto von mir, ich hab’ keine solche Kette.
P.S: Für eine größere Version draufklicken! (auf das Bild) xP